Dienstag, 16.03.2010
Gäubote: Berner und Vogt im DM-Halbfinale
| Berner und Vogt im DM-Halbfinale Gäubote 16.3.2010 |
Radball - In Kissing bei Augsburg errangen Dennis Berner und Noah Vogt beim DM-Viertelfinale der Schüler B den zweiten Platz und kämpfen am 24. April um die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft. Ebenfalls den Einzug ins DM-Halbfinale schafften bei den B-Schülern in Gärtringen Henry Vogt und Marvin Wohlbold sowie in Eberstadt die A-Schüler Felix Löffler und Marius Schender. |
Gäubote: Sportverbot für Frank Wohlbold
Sportverbot für Frank Wohlbold |
| Radball - Für den RV Gärtringen III wird es in der Zweiten Bundesliga Süd im Kampf gegen den Klassenerhalt jetzt ganz eng. Nachdem das Team aufgrund einer Verletzung von Torwart Frank Wohlbold alle Partien des vierten Spieltages kampflos abgeben musste, ist der Tabellenletzte kaum noch zu retten. |
Wohlbold erhielt von seinem Arzt Sportverbot, nachdem er mit den Folgen seiner schweren Meniskusverletzung aus dem Herbst des vergangenen Jahres zu kämpfen hatte. Da keiner der vorgesehenen Ersatzspieler einspringen konnte, gingen die vier vorgesehenen Begegnungen mit jeweils 0:5 verloren. Bei nunmehr sieben Punkten Abstand zum rettenden Ufer müsste bei sieben ausstehenden Begegnungen schon ein kleines Wunder geschehen. Gärtringen IV (Michael Posedi/Thomas Schittenhelm) ging zumindest nicht leer aus. Nach dem geschenkten Sieg durch die Vereinskameraden unterlag man Denkendorf mit 2:4. Nach Unterschieden gegen Kissing (5:5) und Ailingen IV (3:3) liegt die Mannschaft zwar auf einem Nichtabstiegsplatz, aber das Eis ist noch sehr dünn. -rum- Ihre Meinung |
Kreiszeitung: Kunstrad: Ascent-Cup für Schüler und Junioren in Ludwigsburg
Leader-Trikot für neues Duo des RV Magstadt
Kunstrad: Ascent-Cup für Schüler und Junioren in Ludwigsburg
Kreiszeitung 16.3.2010
KREIS BÖBLINGEN (red). Beim ersten Start der Radball-Schüler und -Schülerinnen in der Ascent-Cup-Serie in Ludwigsburg holte sich das neue Duo Patrick Tisch und Jessica Beuttler vom RV Magstadt mit der Bestleistung von 61,45 Punkten vor Hanselmann/Schefold (RV Öhringen/56,68) und Gottschling/Hamann (RSV Erlenbach/32,96) den Sieg und das begehrte Leader-Trikot.
Tim Kühnle vom RV Magstadt musste im Einer der U15-Schüler nach einem Sturz 100 Prozent Abzug beim Sattelbeugestand rückwärts hinnehmen. Mit 103,83 Punkten reichte es hinter Lukas Kayko vom RSV Wendlingen (108,04) zu Rang zwei. Patrick Tisch (RV Magstadt) wurde in der gleichen Klasse mit 58,37 Punkten Sechster. Einen Platz nach vorne verbesserte sich Victoria Mau (RV Magstadt) im U13-Einer. Mit der Bestleistung von 65,4 Punkten wurde sie Fünfte. Selina Nüßle (RSV Öschelbronn/50,23) wurde Zehnte, Jessica Beuttler (RV Magstadt/40,65) landete auf dem 13. Rang. Mit 92,25 Punkten wurde Anna Boss vom RSV Tailfingen haushohe Siegerin.
Bei den U15-Schülerinnen landete Vanessa Günther (RV Nufringen) mit 93,01 Punkten auf Rang drei. Kathrin Bühler (RV Gärtringen/89,35) wurde Sechste, Vereinskollegin Sara Kimmerle Neunte und Stephanie Hua (RV Magstadt) Elfte. Das Leader-Trikot streifte sich Iris Schwarzhaupt vom VfL Stuttgart-Wangen mit 101,66 Punkten über.
Die Junioren hatten bereits den zweiten Wertungslauf in der Ascent-Cup-Serie. Im U19-Einer wurde Carolin Brauchle vom RMSV Bad Schussenried mit 146,46 Punkten in der Tageswertung Erste. Selina Marquardt (RV Oberjesingen) gelang ein sauberer Durchgang. Mit 143,59 Punkten schob sie sich auf den zweiten Rang vor. Ebenfalls um einen Platz verbesserte sich Kathrin Hartenbauer vom RV Magstadt. Mit 132,61 Punkten wurde sie Dritte. Platz fünf holte sich Jessica Singer (RV Nufringen/124,33). Ein guten Wertungslauf zeigte Jorit Mohr vom RV Nufringen im Einer der U19-Junioren. Mit 148,90 Punkten behauptete er hinter Philipp Kränzle (RS V Erlenbach/167,26) und Moritz Herbst (RSV Wendlingen/158,35) den dritten Platz. Mit 115,48 Punkten sicherten sich die Magstadter Erik Farley und Jan Horstmann im Zweier der Junioren hinter den Geschwistern Bassmann (SV Mergelstetten/137,22) den zweiten Platz. Rang vier belegten Bastian Kaschuba mit Partnerin Stephanie Hua vom RV Magstadt mit 90,7 Punkten.
Montag, 15.03.2010
Gäubote: Uwe Berner (links) und Matthias König blieben beim Weltcup-Finale in Chemnitz weit unter ihren Möglichkeiten
Uwe Berner (links) und Matthias König blieben beim Weltcup-Finale in Chemnitz weit unter ihren Möglichkeiten Gäubote 15.3.2010 |
Uwe Berner (links) und Matthias König blieben beim Weltcup-Finale in Chemnitz weit unter ihren Möglichkeiten GB-Foto: gb |
Mit Platz sechs musste sich Titelverteidiger RV Gärtringen beim Weltcup-Finale in Chemnitz zufriedengeben. Matthias König und Uwe Berner waren am Samstag weit von ihrer Topform entfernt. Den Sieg holte sich der RMV Altdorf. Die Schweizer schlugen im Finale den SV Ehrenberg. Dritter wurde der RC Höchst aus Österreich. Mathias König redete nach einem langen Tag in der Chemnitzer Sachsenhalle gar nicht erst um den heißen Brei herum. "Wir haben heute nicht zu unserem Spiel gefunden", stellte der Gärtringer nüchtern fest. Das RVG-Duo konnte sein Potenzial bei weitem nicht ausschöpfen. Folgerichtig waren Berner und König insgesamt gesehen ohne Chance auf einen Platz auf dem Podest. Im Spiel um Platz fünf verloren sie gegen den tschechischen Meister SC Svitavka mit 6:7. Wie schnell man nach hinten durchgereicht werden kann, bekamen auch die amtierenden Weltmeister Peter Jiricek und Marcel Waldispühl vom RV Winterthur zu spüren. Nach einem enttäuschenden Auftritt fanden sich die Schweizer auf dem achten Rang unter den zehn gestarteten Mannschaften wieder. Nur die Japaner Katsuya Tanaka und Tomoaki Misu sowie Lars Groer/Jens Wündisch vom gastgebenden Oberligisten HRV Chemnitz mussten sich hinter den Eidgenossen einreihen. Bereits vor dem abschließenden Gruppenspiel gegen den späteren Turniersieger Altdorf war das Halbfinale für die Gärtringer außer Reichweite. So war der 4:3-Erfolg gegen die bereits für die Vorschlussrunde qualifizierten Schweizer ein Muster ohne Wert. Mit dem 3:3 gegen den RV Dornbirn hatte sich das RVG-Duo zuvor letztlich seiner Chancen beraubt. "Das darf uns nicht passieren", meinte König selbstkritisch. Die Partie war in mehrfacher Hinsicht symptomatisch. Das erste Tor fiel nach einer aus Gärtringer Sicht eklatanten Fehlentscheidung des Schiedsrichters. Der Unparteiische entschied auf Viermeter, weil Torwart Berner den Ball aus seiner Sicht auf dem Boden stehend pariert hatte. Ein Unding für den Gärtringer: "Ich halte den ersten Schuss legal und stehe dann ab. Den Abpraller köpft der Österreicher am Tor vorbei. Dann gibt es Viermeter." Nicht die einzige Szene des Tages, in der die Gärtringer mit der Schiedsrichter-Leistung haderten. Aus dem Viermeter resultierte Dornbirns Führung. Spielentscheidend war diese Szene allerdings nicht. Nach der 2:1-Pausenführung der Österreicher ging der RVG in Durchgang zwei durch einen verwandelten Viermeter von Berner und einen Treffer von König mit 3:2 in Front, kassierte aber den Ausgleich zum 3:3. In der Folge boten sich dem Titelverteidiger ausreichend Möglichkeiten, die Partie zu seinen Gunsten zu entscheiden. Doch den Gärtringern fehlten oft die Genauigkeit und das Tempo im Zusammenspiel sowie die Kaltschnäuzigkeit und die Zielstrebigkeit vor dem Tor. König hatte in der Schlussphase gleich zweimal das leere Tor vor sich. Zunächst schob er den Ball aus spitzem Winkel am Gehäuse vorbei. In der zweiten Szene spielte er noch einmal auf Berner quer, statt abzuschließen. Ähnliche Szenen hatte im Turnierverlauf auch Uwe Berner. "Es lag heute an der Konzentration", stellte Trainer Sandro Lomuscio fest. Mit enttäuschenden vier Punkten nach drei Spielen mussten die Gärtringer danach zusehen, wie Altdorf gegen Ehrenberg gewann. Beide Kontrahenten hatten damit neun Punkte auf dem Konto und waren für den RVG nicht mehr einzuholen. Im ersten Spiel des Tages gegen den SV Ehrenberg hatten Berner und König mit 3:5 verloren. "Da habe ich mich verschaukelt gefühlt", so König. "Zwei Viermeter werden für uns nicht gegeben, aus zwei Situationen, in denen ich gefoult werde, fällt ein Gegentor und uns wird ein Tor nach einem Pressschlag aberkannt." Nach Königs Führungstreffer und dem Ausgleich durch Rico Rademann war der RVG in der ersten Halbzeit das klar spielbestimmende Team, schnürte Rademann und Mike Pfaffenberger geradezu in ihrer Spielfeldhälfte ein. Doch der Ball wollte nicht ins Tor. Immer wieder scheiterten die Gärtringer am sehr aufmerksamen und reaktionsschnellen Torspieler Rademann. Der Ehrenberger Treffer zum 2:1 nach einem Eckball stellte fünf Sekunden vor dem Pausenpfiff das Spiel auf den Kopf. Der RVG kam früh im zweiten Durchgang zum Ausgleich, musste die Ehrenberger dann aber auf 4:2 davonziehen lassen. Die Hoffnung nach Königs Anschlusstreffer 40 Sekunden vor dem Ende war vergebens. Mit dem Schlusspfiff gelang Pfaffenberger der Treffer zum 5:3. Seinen zweiten Sieg neben dem 4:3 gegen Altdorf holte Gärtringen gegen das japanische Team University Osaka. Berner und König fertigten den einzigen asiatischen Vertreter im Weltcup-Finale mit 16:0 ab. Die Marschroute für den Umgang mit dem enttäuschenden Auftritt hatten Uwe Berner, Matthias König und Sandro Lomuscio am Samstagabend schnell gefunden: Abhaken und nach vorne blicken. "Wir müssen jetzt schauen, dass wir in zwei Wochen beim Bundesligaspieltag in Obernfeld wieder zu 100 Prozent konzentriert sind. Das waren wir heute nicht, und hier liegt die Priorität." Am Abschneiden in der Bundesliga hängt entscheidend die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Stuttgart. "Insofern war es mir lieber, dass wir heute so einen Tag erwischen, als in zwei Wochen", meinte Lomuscio. Ihre Meinung an: redaktion@gaeubote.de |
Kreiszeitung: Berner/König vom Thron gestürzt
Berner/König vom Thron gestürzt
Radball beim RV Gärtringen
Kreiszeitung 15.3.2010
GÄRTRINGEN (rump). Beim Weltcup-Finale in Chemnitz mussten sich Berner/König vom RV Gärtringen mit Platz sechs begnügen. Zunächst holten die Vizeweltmeister in der ersten Vorrundenbegegnung gegen Angstgegner Ehrenberg einen 0:2-Rückstand auf. Doch die letzten Minuten der Partie gehörten den Thüringern, am Ende hieß es 3:5. Nach dem 16:0-Kantersieg gegen Osaka folgte der zweite Rückschlag. Gegen das junge Team aus Dornbirn mussten sich die Gärtringer mit einem 3:3 zufriedengeben. Da nützte selbst ein 4:3 gegen den späteren Cupsieger Altdorf nichts mehr, denn als Dritter hinter Altdorf und Ehrenberg war der Einzug ins Halbfinale verbaut. Als die Gärtringer auch noch gegen Svitavka nach großem Kampf mit 6:7 verloren, mussten Berner/König mit dem sechsten Rang vorliebnehmen. Noch schlimmer erging es Weltmeister Winterthur, der völlig außer Form nur Achter wurde.
In der 2. Bundesliga, Staffel Süd, erhielt Frank Wohlbold, Keeper des RV Gärtringen III, von seinem Arzt Sportverbot, nachdem er noch immer mit den Folgen einer schweren Verletzung zu kämpfen hat. Am Wochenende hatte er ein zweites Mal Pech, denn keiner der eventuellen Ersatzspieler stand zur Verfügung. So mussten die vorgesehenen vier Begegnungen kampflos mit jeweils 0:5 abgegeben werden. Bei sieben Punkten Rückstand zum rettenden Ufer müsste in den noch ausstehenden sieben Begegnung ein Wunder geschehen, soll der drohende Abstieg noch vermieden werden.
Wenigstens der RV Gärtringen IV (Michael Posedi/Thomas Schittenhelm) brachte Zählbares vom Spieltag mit. Nach dem kampflosen Sieg gegen die Vereinskameraden unterlag er dem Dritten Denkendorf I knapp mit 2:4 und spielte Unterschieden gegen Kissing (5:5) und Ailingen IV (3:3
Donnerstag, 11.03.2010
Kreiszeitung: Radball beim RV Gärtringen - Titel verteidigen beim Weltcup-Finale
Titel verteidigen beim Weltcup-Finale
Radball beim RV Gärtringen
Kreiszeitung 11.3.2010
GÄRTRINGEN (rump). Als Titelverteidiger gehen die Gärtringer Radballer Uwe Berner und Matthias König ins Weltcup-Finale am Wochenende in Chemnitz. Das Teilnehmerfeld ist so stark besetzt wie selten zuvor. Allein die ersten vier der letzten Weltmeisterschaft in Portugal sind am Start.
Zehn Mannschaften aus fünf Nationen kämpfen in zwei Gruppen um den Einzug ins Halbfinale. In der Vorrundengruppe eins bekommt es Titelverteidiger RV Gärtringen mit der starken schweizerischen Equipe RMV Altdorf, Dauerrivale Ehrenberg und dem RV Dornbirn aus Österreich zu tun. Einziger Außenseiter ist der japanische Vertreter University Osaka. Die beiden ersten Teams qualifizieren sich fürs Halbfinale. In der Gruppe zwei ist Petr Jiricek vom RV Winterthur (Schweiz) am Start, der als Einziger an allen acht Weltcup-Finals teilgenommen hat und dieses Mal mit Marcel Waldispühl antritt. Außerdem dabei: Höchst, Eberstadt, das tschechische Team SC Svitavka und Gastgeber HRV Chemnitz.
In der 2. Bundesliga Staffel Süd beginnt am Samstag um 14 Uhr die Rückrunde in Ailingen. Für die Gärtringer Teams geht es um alles. Der RVG IV (Michael Posedi/Thomas Schittenhelm) ist nur Zehnter, der RVG III (Frank Wohlbold/Frank Schneider) ziert sogar das Tabellenende. Womit der RV Gärtringen in dieser Spielklasse so schlecht wie noch nie dasteht. Siege gegen Kissing, Ailingen II und Denkendorf I sind daher Pflicht. Zudem steht das Vereinsduell auf dem Plan.
In der Oberliga will der RV Gärtringen V mit Andy Berner und einem Partner, der zurzeit noch nicht feststeht, im Abstiegskampf den letzten Strohhalm ergreifen. Gegen die Tabellennachbarn Oßweil I und Plattenhardt I muss das Schlusslicht gewinnen, am besten auch gegen Rohracker I, um die letzte Chance auf den Klassenerhalt zu wahren.
Beim Saisonfinale in der Landesliga, Staffel II, wollen sich in der heimischen Schwarzwaldhalle am Samstag (18 Uhr) der Dritte RVG X (Gerhard Marquardt/Gregor Quiram) und der Vierte RVG VIII (Moritz Holder/Michael Pietsch) gegen Reutlingen I und II sowie Denkendorf VI für die Aufstiegsspiele zur Verbandsliga qualifizieren. Dazu berechtigen aber nur die Plätze zwei und drei.
Mittwoch, 10.03.2010
Gäubote: Radball - RV Gärtringen X schafft den Aufstieg / ´Radpolo: RV Gärtringen sichert Rang zwei
RV Gärtringen X schafft den Aufstieg
Radball - Weiter auf der Erfolgswelle in der Verbandsliga reitet RV Gärtringen VII (Kai und Markus Schäfer). Die Meisterschaft ist dem Duo wenige Spieltage vor Saisonschluss kaum mehr zu nehmen.
In der Denkendorfer Löcherhaldenhalle hatten sie zwar gegen Lauterbach II (5:4) und Esslingen (5:4) leichte Probleme, aber mit einem deutlichen 7:0-Erfolg über Esslingen II konnten die Schäfer-Brüder den Vorsprung an der Tabellenspitze auf respektable acht Punkte ausbauen. Der Staffelsieger steigt direkt in die Oberliga auf und die drei Nächstplatzierten nehmen an der Aufstiegsrunde teil. Davon sind allerdings Gärtringen VI (Thomas Widmann/Thomas Kopschiwa) ein gutes Stück entfernt. Sie starteten mit einem knappen 5:4-Sieg gegen den Sechsten Esslingen. Doch in der Folge mussten sie gegen Lauffen II (4:5) und Esslingen II (1:2) zwei knappe Niederlagen hinnehmen und verharren somit in der Verbandsligatabelle auf dem elften Platz.
Beim Spieltag in Derendingen machten Patrick Pannenberg und Tobias Schwarzer (RV Gärtringen X) vorzeitig die Meisterschaft in der Bezirksklasse, Staffel II, perfekt. Mit vier deutlichen Siegen und einem Gesamt-Torverhältnis von 42:2 ließen Pannenberg/Schwarzer nichts mehr anbrennen und feierten den Direktaufstieg in die Landesliga. Auch das Team RV Gärtringen XII (Wolfgang Berner/Stephan Kupke) kann mit den Ergebnissen zufrieden sein, denn man verbesserte sich auf Rang sieben.-rum-
RV Gärtringen sichert Rang zwei |
| Radpolo - Der letzte Spieltag der Radpolo-Schülerinnen U 15 fand im hessischen Bierstadt statt. Hier konnte sich der RV Gärtringen mit Stephanie Köhler und Sarah Kimmerle nach zwei Siegen und einer Niederlage den zweiten Tabellenplatz in der Tabelle sichern. |
Gegen den Tabellenführer aus Ginsheim musste man die erwartete Niederlage einstecken, die mit 1:9 auch noch recht hoch ausfiel. Im vereinseigenen Duell gegen Gärtringen II (Janika Heckmann/Nadine Berner) gewannen Köhler/Kimmerle mit 6:2. Eine knappe 3:5-Niederlage musste Gärtringen II gegen die Mannschaft aus Seeheim einstecken und belegt zum Abschluss nun den fünften Platz. Das dritte Gärtringer Team mit Katja Mindler und Anja Berner war auch am letzten Spieltag verletzungsbedingt nicht am Start. Für Gärtringen und Gärtrin gen II geht es nun am Samstag, 24. April, in den Halbfinalspielen um die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft.-gb- |
Gäubote: RV Gärtingen JHV - Ende März gehts ins neue RVG-Vereinslokal
| Ende März gehts ins neue RVG-Vereinslokal |
Waren Sonntag für Sonntag in der Winterrunde für den Radfahrerverein Gärtringen aktiv: Johann Rumpl (links) und Karsten Wiesner GB-Foto: Bäuerle |
| Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung mussten die Mitglieder des Radfahrervereins Gärtringen (RVG) nochmals "auswärts" zusammensitzen. Aber bald soll das Vereinslokal im ersten Obergeschoss der Schwarzwaldhalle fertig sein, versprach RVG-Vorsitzender Stefan Kuhlmann. |
Ende März gehts ins neue RVG-Vereinslokal Waren Sonntag für Sonntag in der Winterrunde für den Radfahrerverein Gärtringen aktiv: Johann Rumpl (links) und Karsten Wiesner GB-Foto: Bäuerle Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung mussten die Mitglieder des Radfahrervereins Gärtringen (RVG) nochmals "auswärts" zusammensitzen. Aber bald soll das Vereinslokal im ersten Obergeschoss der Schwarzwaldhalle fertig sein, versprach RVG-Vorsitzender Stefan Kuhlmann.
Andreas Gauss - Gäubote 10.3.2010
Allerdings ist die Zeit der "Auswärtsspiele" für den RV Gärtringen bald vorbei. Bereits im gesamten letzten Jahr stand die Schwarzwaldhalle als Trainings- und Spieltagsstätte wieder zur Verfügung. Bis Ende März ist die Renovierung der ehemaligen Gaststätte, die in ein eigenes Vereinslokal umgebaut wird, abgeschlossen. Stefan Kuhlmann sprach von einem "außerordentlich gelungenen Einsatz" der Mitglieder unter der Bauleitung von Gunther Schmid.
Doch auch im Gärtringer Bürgerhaus fanden sich annähernd 50 Vereinsmitglieder zur Versammlung ein. Von den Kunstrad-Schülerinnen bis zum Vizeweltmeister-Duo im Radball, Uwe Berner und Matthias König, war alles vertreten. Über acht Titel zählte Kuhlmann bei Berner/König auf - und hoffte auf eine Fortsetzung der Erfolgssträhne: "Vielleicht können wir die beiden ja auch in diesem Jahr zu der WM in Stuttgart begleiten." Zudem hätten die Fünfer-Radballer mit dem Erreichen des zehnten DM-Titels ein wenig Geschichte geschrieben. Allerdings gehe dort, so Kuhlmann, "eine Epoche zu Ende", denn Moritz Holder als Trainer sowie die Spieler Thomas Schittenhelm (er hat insgesamt 20 DM-Teilnahmen auf dem Buckel), Gunther Schmid und Frank Wohlbold stehen nicht mehr zur Verfügung. Da auch Berner und König sich für die schweren Aufgaben im Zweier-Radball schonen werden, bleiben von der einstigen Meistermannschaft nur noch Kai Schäfer, Patrick Pannenberg und André Schmid übrig. Bleibt also abzuwarten, ob der RV Gärtringen an die "Fünfer"-Erfolge der Vergangenheit nahtlos anknüpfen kann.
Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung ging auch eine Funktionärs-Ära zu Ende, denn nach 33 Jahren als Pressewart, erster Vorsitzender und Schriftführer des Vereins will der 57-jährige Johann Rumpl kürzertreten. Als zwölfjähriger Zuschauer kam "Hans" Rumpl einst zum Radball und hat 1977 erstmals einen Bericht über ein Fußballturnier der Radballer an die Zeitung geschickt. Damit fing seine "Pressekarriere" an und die akribische Ergebnisübermittlung von den Schülern B bis zur 1. Bundesliga hat ihn seitdem Sonntag für Sonntag nicht mehr losgelassen.
Rumpl: "Es gab schon Jahre, da bin ich mit meinem Golf im Jahr 2000 bis 3000 Kilometer in Sachen Radball gefahren." Seine Nachfolge in der Rolle des Schriftführers in der Vorstandschaft übernimmt André Schmidt, für die Ergebnisübermittlung sucht der Verein noch einem Mitarbeiter. Eine Vakanz hinterlässt auch Karsten Wiesner als Jugendleiter, der das Amt vor 20 Jahren kommissarisch übernommen hat und in die Rolle mehr als hineingewachsen ist. Als Trainer im Junioren/Jugend-Bereich bleibt Wiesner aber dem Verein erhalten. Bei der Jugendversammlung wurde Florian Kimmerle zwar als stellvertretender Jugendleiter gewählt, doch als Noch-Jugendlicher kann er eine Führungsposi tion nicht ausüben. Kuhlmann: "Die Koordinationsleistungen in der Jugendarbeit müssen jetzt in der Übergangszeit die Trainer und Betreuer erbringen."
Eine mit vier Nachwuchs-Fahrerinnen kleine Sparte ist der Kunstradsport unter der Leitung von Susanne Bühler. Sarah Kimmerle, Katrin Bühler (beide 12 Jahre alt), Anja Berner (11) und Vanessa Pfeil (9) fiebern vor allem der Kreismeisterschaft der Schüler entgegen, wird doch diese vom RV Gärtringen Ende März ausgerichtet. Bühler: "Dabei werden circa 70 Schüler in verschiedenen Disziplinen erwartet." Ein zartes Pflänzchen stellen auch die Radpolo-Mädchen beim RV Gärtringen dar. Obwohl die Mädchen unter der Leitung von Beate Kimmerle ihre Spiele zumeist in Hessen austragen müssen - in Baden-Württemberg interessiert sich außer Gärtringen kein anderer Verein fürs Radpolo-Spielen der Mädchen -, kommt es hierbei am 24. April auch zu einem "Heimvorteil". Denn das Halbfinalturnier zur DM wird ebenfalls in Gärtringen stattfinden.
Bei den Wahlen ließen sich Kurt Schirling (zweiter Vorsitzender) und Susanne Bühler für weitere drei Jahre in ihren Ämtern bestätigen. Nur für ein weiteres Jahr stellt sich Renate Schmidt als Kassenwart zur Verfügung. Für das ausscheidende Ausschussmitglied Raimund Zinser wurde Gregor Quiram gewählt. Für die nächsten beiden Jahre bleibt Moritz Holder Aktivensprecher.
Neben den sportlichen Ehrungen konnte RVG-Chef Stefan Kuhlmann für langjährige Mitgliedschaft Gerhard Marquardt, Roland Egeler (beide 40 Jahre), Jochen Fritsch, Frank Düll, Uwe Schäfer, Harald Schmid, Wolfgang Röhn und Moritz Müssig (25) auszeichnen.
Ihre Meinung an: redaktion@gaeubote.de
Dienstag, 09.03.2010
Gäubote: Kunstrad BW-Meisterschaften - "Viola ist im Moment nicht zu schlagen"
| "Viola ist im Moment nicht zu schlagen" Gäubote 9.3.2010 |
Jorit Mohr landet bei den Titelkämpfen auf Rang drei GB-Foto: gb |
| Raus aus den Federn: Der Wecker im Hause Mohr klingelte am Sonntagmorgen bereits um Viertel nach sechs. Rechtzeitig, um sich auf den Weg in die Sporthalle der Erich-Bracher-Schule in Kornwestheim-Pattonville zu machen. |
"Das frühe Aufstehen für einen Wettkampf ist bei uns aber nichts Neues", verriet Vater Manfred Mohr. Das Kilometerfressen auf den Straßen des Landes auch nicht. Und am Ende war es für die Gäustarter bei den baden-württembergischen Meisterschaften im Kunstradfahren ein erfolgreicher: Eine strahlende Vizemeisterin, ein lachender Dritter und eine hocherfreute Viertplatzierte. Trotzdem waren bei den baden-württembergischen Meisterschaften in Kornwestheim-Pattonville auch ein paar Tempotaschentücher nötig. Allerdings nicht für Selina Marquardt, die Juniorinnen-Vizemeisterin wurde. Jorit Mohr festigte nicht nur seinen dritten Rang im Land - sondern auch in der Gesamtwertung des ascent-Cups. Jorit Mohr präsentierte sich vor allem ausgeschlafen und machte - bis auf einen kleinen Fehler - seine Sache gewohnt nervenstark. Beim Rückwärtsanfahren im Fronthang wurde ihm der schnelle Boden zum Verhängnis. "Da hab ich durchgetreten und bin vom Pedal abgerutscht", erklärte Mohr, der mit dem rechten Fuß kurz den Boden berührte. An der Halle, versicherte er, lag das aber nicht - auch wenn ihm das Gebäude in Kornwestheim nicht nur architektonisch missfiel: "Die Atmosphäre fühlt sich immer an wie in einem Bunker." Letzten Endes kostete ihn diese Unachtsamkeit aber nur einen Punkt. Die Jury bewertete seine Kür mit 150,13 Punkten. "Das ist der Leistungsbereich, den Jorit im Moment bringen kann", zeigte sich auch seine Nufringer Trainerin Carola Eipper mit Platz drei zufrieden. Denn an Moritz Herbst (RSV Wendlingen) und dem amtierendem deutschen Meister Philipp Kränzle (RSV Concordia Erlenbach) führt im Moment noch kein Weg vorbei: Moritz Herbst zeigte eine souveräne Leistung (164,38 Punkte), Philipp Kränzle dagegen offenbarte im Anschluss zwar Konzentrationsschwächen, sicherte sich nach einer Korrektur der Jury zu seinen Gunsten mit 167,03 Zählern dennoch den Titel. Reine Kopfsache war auch die fehlerbehaftete Kür von Madalena Beck. Davon war jedenfalls ihre Trainerin überzeugt, Carola Eipper: "Beim Einfahren sah alles noch wunderbar aus. Zudem zeigt sie im Training reihenweise tolle Leistungen." Doch im Wettkampf wolle sie dann zu viel, analysierte Eipper. Deren psychologische Qualitäten waren nach Becks Kür gefragt: Nach drei Stürzen und den fälligen Abzügen standen schließlich 118,04 Punkte zu Buche - Rang sieben für Beck. Darauf bahnten sich Tränen ihren Weg. Die ersten Tempotaschentücher mussten gezückt werden. Trost spendete ihr auch die Tatsache nicht, dass sie in Carolin Brauchle (RMSV Bad Schussenried) eine Leidensgenossin hatte, die noch mehr zu verkraften hatte. Brauchle patzte ebenfalls zu oft. Für die amtierende Titelträgerin brach mit 121,19 Zählern eine kleine Welt zusammen. Zudem waren beide beim Auftakt-Wettkampf der ascent-Cup-Serie in Obertürkheim, zu der auch die baden-württembergischen Meisterschaften zählen, noch auf Rang zwei (Brauchle) und drei (Beck) gelandet. "Total happy", war dagegen die zweite Nufringer Starterin Jessica Singer. Sie freute sich über ihre neue persönliche Bestleistung (122,19 Punkte) und haderte überhaupt nicht mit dem undankbaren vierten Platz: "Der Abstand zum Podest ist ja nicht knapp." Zu Kathrin Hartenbauer (RV Pfeil Magstadt, 133,06 Zähler) fehlten allerdings neun Punkte. Jessica Singer ließ sich vielmehr vom guten Resultat anspornen. Da fiel ihr auch eine Analyse ihrer Darbietung leicht: "Ich muss noch an meinen Drehungen arbeiten. Außerdem bin ich mit der Zeit nicht hingekommen." Eine Athletin allerdings strahlte mit der Sonne vor der Hallentüre um die Wette: Selina Marquardt. "Wir haben gehofft, dass es so kommt. Denn Selinas Kür war gut", verriet Trainerin und Mutter Petra Marquardt. Endlich glauben konnten es beide aber erst nach Brauchles verkorkster Fahrt. Denn nach der stand fest, dass die zierliche Kaderathletin vom RSV Wie stark ihre Leistung tatsächlich einzuschätzen war, verdeutlichte ein Blick auf die Ergebnisliste: Die vier erstplatzierten Fahrerinnen stellten allesamt eine neue persönliche Bestleistung auf: Viola Brand (RSV Unterweissach) als neue baden-württembergische Meisterin mit 151,81 Punkten, Marquardt mit 146,12 Zählern, Kathrin Hartenbauer als Drittplatzierte (133,06 Punkte) und eben Singer. "Viola ist im Moment einfach nicht zu schlagen", erklärte die Überraschungs-Vizemeisterin aus dem Gäu. Nicht nur der Erfolg, sondern auch die Tatsache, dass sie den Abstand zu Bauer weiter verringern konnte, machten den Sprung aufs Podest für sie noch schöner. Ebenfalls mit einer Silbermedaille im Gepäck kehrte das Junioren-Kunstrad-Duo Erik Farley/Jan Horstmann (RV Pfeil Magstadt) aus Kornwestheim zurück. Ebenfalls erhielten beide mit 113,74 ihre bisher beste Bewertung, was ihnen die Vizemeisterschaft einbrachte. Das zweite Magstadter Duo Bastian Kaschuba/Stephanie Hua landete auf Rang vier (89,05 Punkte). Das Juniorinnen-Gespann Lara Brennstuhl/Teresa Stoll (RV Weil im Schönbuch) war krankheitsbedingt nicht am Start gewesen. Am kommenden Sonntag (14. März) steht bereits die nächste Runde des ascent-Cups an - wieder in Kornwestheim. Dann hoffentlich ohne den Einsatz von Tempotaschentüchern - es sei denn, es sind Freudentränen.SVEN GRUBER Ihre Meinung an: redaktion@gaeubote.de |
Kreiszeitung: Kunstrad: Kreis-Teilnehmer mit guten Leistungen bei den Landesmeisterschaften in Ludwigsburg - Selina Marquardt fährt mit Hausrekord zu Silber
Selina Marquardt fährt mit Hausrekord zu Silber
Kunstrad: Kreis-Teilnehmer mit guten Leistungen bei den Landesmeisterschaften in Ludwigsburg
Kresizeitung 9.3.2010
KREIS BÖBLINGEN (red). Gute Ergebnisse erzielten die Kunstradlsportlerinnen und -sportler aus dem Kreis Böblingen bei den baden-württembergischen Meisterschaften in Ludwigsburg-Pattonville.
Die beste Ausführung gelang Selina Marquardt vom RV Oberjesingen. Mit persönlicher Bestleistung von 146,12 Punkten und einer tollen Kür fuhr sie einen Platz nach vorne und holte hinter der neuen Meisterin Viola Brand (Unterweissach/151,81) den Vizetitel. Ebenfalls sehr sauber fuhr Kathrin Hartenbauer (RV Pfeil Magstadt) vom aufgestellten fünften auf den dritten Rang. Sie blieb mit 133,06 Punkten knapp unter ihrer eigenen Bestmarke, ließ damit aber die beiden Nufringerinnen Jessica Singer (Platz vier mit 124,25 Punkten) und Madalena Beck (Platz sieben mit 118,04 Punkten) hinter sich. Alle vier Mädchen lösten sicher das Ticket zum DM-Halbfinale am 10. April in Lemgo, wo sich die 20 Besten für die deutschen Meisterschaften qualifizieren können.
Im Zweier der Junioren holten sich die Magstadter Erik Farley und Jan Horstmann mit 113,74 Punkten hinter Benedikt und Luisa Bassmann (Mergelstetten/135,36) den Vizetitel. Gleich zu Beginn ihrer Kür passierte beim Übergang vom Kehrsteuerrohrsteiger zum Kehrlenkersitzsteiger ein folgenschwerer Fehler, der sieben Punkte Abzug zur Folge hatte. Dennoch zogen sie nervenstark ihre restlichen Übungen durch und freuten sich über den zweiten Platz. Einen Platz noch vorne schob sich Bastian Kaschuba mit Partnerin Stephanie Hua (ebenfalls Magstadt). Mit 89,05 Punkten wurden sie Vierte. Der Start beim DM-Halbfinale im April in Lemgo ist beiden Duos sicher, wobei sich im Zweier die zehn Erstplatzierten weiterempfehlen können.
Als einzige Einrad-Mannschaft des Kreises Böblingen waren die Juniorinnen des RV Öschelbronn am Start. Mit 69,92 Punkten wurden Ann-Kathrin Kriem, Elina Bergler, Madeleine Dinger und Milena Daniel Sibete unter zwölf Teams.
Nur sieben Starter hatten sich im Einer der Junioren qualifiziert. Darunter Jorit Mohr vom RV Nufringen. Mit einer Leistung knapp unter seiner eigenen Bestmarke wurde er mit 150,13 Punkten hinter Philipp Kränzle (RSV Erlenbach/167,03) und Moritz Herbst (RSV Wendlingen//164,38) Dritter. Auch dem Nufringer gelang es, genau wie den 4er-Einradfahrerinnen, sich für das DM-Halbfinale in Lemgo zu qualifizieren.
Die komplette Ergebnisliste ist im Internet unter http://www.hallenrad.de einzusehen.
Montag, 08.03.2010
Gäubote: Sportkreistag - Ekkehard Fauth übernimmt das Ruder
| Ekkehard Fauth übernimmt das Ruder |
Ehrungen beim Sportkreis (von links): Renate Nüter, Norbert Hohl, Margret Apitz, Ulrich Böhmer, Ingrid Lebe, Wilfried Minak, Hans Drexler, Rolf Kindler, Erika König, Peter Wohlbold und Erwin Schlögl GB-Foto: hs |
Den erwarteten Wechsel im Führungsamt brachte am vergangenen Freitagabend der Sportkreistag. Einstimmig wählten die Vereinsvertreter in der Turn- und Festhalle Darmsheim den Aidlinger Bürgermeister Ekkehard Fauth (siehe auch Interview) zum Nachfolger von Hans Drexler. Holger Schmidt Gäubote 9.3.2010 "Ich habe das Sportkreis-Schiff guten Gewissens übernommen", so der neue Präsident. Der Gärtringer Hans Drexler erhielt für neun Jahre an der Spitze des Sportkreises die goldene Ehrennadel auch des Württembergischen Landessportbundes (WLSB). WLSB-Vertreter Herbert Rösch dankte Hans Drexler für dessen "lebenslanges Engagement im Sport". Der scheidende Sportkreispräsident hatte zuvor in seinem Bericht die Erfolgsbilanz der vergangenen drei Jahre seit dem letzten Sportkreistag in Renningen vorgestellt. Von der "Kernaufgabe Weiterbildung" über das Sportabzeichen-Referat, das auch 2009 mit rund 5400 Teilnehmern seinen Spitzenplatz im WLSB behauptete, bis hin zur Unterstützung des Olympiastützpunktes und des Spitzensports. Stellvertretend war Judoka-Talent Rene Schneider nach Darmsheim gekommen. Im Interview verriet der 20-Jährige, dass sein großes Ziel die Olympischen Spiele 2012 in London sind. So kurz und knapp der Bericht von Hans Drexler war, so umfangreich die folgenden Grußworte, die über eine starke Stunde beanspruchten. Den Reigen eröffnete Landrat Roland Bernhard. Anlässlich seiner persönlichen Premiere beim Sportkreistag zeigte er sich "beeindruckt von der Wucht der Qualität und Quantität des Sports im Landkreis Böblingen" mit seinen derzeit über 120 000 Mitgliedern in 609 Vereinen. Für die zahlreich erschienene Politik hob Bundestagsabgeordneter Richard Pitterle ("Die Linke") die "Integrationsaufgabe der Sportvereine" besonders hervor. Landtagsabgeordneter Stephan Braun (SPD) bezeichnete den Sport als "wichtigen Faktor gesellschaftlichen Zusammenlebens" und mahnte dessen "verlässliche finanzielle Unterstützung" durch die Landesregierung an. "Der Sportkreis ist einer der wichtigsten Vereine im Landkreis", bekräftigte Landesparlamentskollegin Heiderose Berroth (FDP). "Der Sport ist ein Pfund, mit dem sich das Land positiv darstellen kann", ergänzte Bernd Murschel ("Grüne"). Das Referat "Suchtprävention im Sportverein" von Jörg Litzenburger, Präventionsbeauftragter des Landkreises, beendete den von der Mundart-Theatergruppe Darmsheim eingeleiteten ersten Teil der insgesamt rund dreistündigen Veranstaltung. Ehrenamtliche ausgezeichnet Im zweiten Teil folgten die Ehrungen verdienter Ehrenamtlicher. Sportkreis- beziehungsweise WLSB-Bronze erhielten Holger Schmidt, Robert Manz und Jutta Schulze, Silber gabs für Annemarie Heimpel-Oebels, Gerlinde Hoss, Renate Kaufmann, Martin Wagner, Marianne Borchardt-Griebel und Dr. Elke Bühler und die gleichen Auszeichnungen in Gold bekamen Margret Apitz, Ulrich Böhmer, Hans Drexler, Norbert Hohl, Ingrid Lebe, Renate Nüter, Wilfried Minak, Peter Wolbold, Erwin Schlögl, Rolf Kindler und Erika König. Bei allen Entlastungen und Neuwahlen, die bis auf den Wechsel ganz oben keine weitere Veränderung brachten, war Einstimmigkeit unter den rund 80 Vereinsvertretern Trumpf. "Ich freue mich auf die Herausforderungen der Zukunft, die ich mit einem hoch motivierten Sportkreis-Team gerne angehe", beendete der frischgebackene Präsident Ekkehard Fauth sein Schlusswort. Ihre Meinung an: redaktion@gaeubote.de |
Kreiszeitung: Sportkreis: Aidlingens Bürgermeister Ekkehard Fauth hat Hans Drexler an der Spitze abgelöst - Kernaufgabe bleibt die Weiterbildung
Landrat: "Beeindruckt von der Wucht der Qualität und Quantität"
Sportkreis: Aidlingens Bürgermeister Ekkehard Fauth hat Hans Drexler an der Spitze abgelöst - Kernaufgabe bleibt die Weiterbildung
Kreiszeitung 9.3.2010
DARMSHEIM (hs). Den erwarteten Wechsel im Führungsamt brachte am Freitagabend der Sportkreistag. Einstimmig wählten die Vereinsvertreter in Darmsheim den Aidlinger Bürgermeister Ekkehard Fauth zum Nachfolger von Hans Drexler. "Ich habe das Sportkreis-Schiff guten Gewissens übernommen", so der neue Präsident. Drexler erhielt für neun Jahre die goldene Ehrennadel des Sportkreises und des Württembergischen Landessportbundes (WLSB).
WLSB-Vertreter Herbert Rösch dankte Hans Drexler für dessen "lebenslanges Engagement im Sport". Der scheidende Sportkreispräsident hatte zuvor in seinem Bericht die Erfolgsbilanz der vergangenen drei Jahre vorgestellt. Von der "Kernaufgabe Weiterbildung" über das Sportabzeichen-Referat, das auch 2009 mit rund 5400 Teilnehmern seinen Spitzenplatz im WLSB behauptete, bis hin zur Unterstützung des Olympiastützpunktes und des Spitzensports. Stellvertretend war Judoka Rene Schneider nach Darmsheim gekommen. Im Interview verriet der 20-Jährige, dass sein großes Ziel die Olympischen Spiele 2012 in London sind.
So kurz und knapp der Bericht von Hans Drexler war, so umfangreich waren die folgenden Grußworte. Den Reigen eröffnete Landrat Roland Bernhard. Anlässlich seiner persönlichen Premiere beim Sportkreistag zeigte er sich "beeindruckt von der Wucht der Qualität und Quantität des Sports im Landkreis Böblingen" mit seinen derzeit über 120000 Mitgliedern in 609 Vereinen. Ortsvorsteher Wolfgang Trefz ging auf das Verhältnis Schule-Verein ein und machte auf das 75-jährige Jubiläum der Fußballabteilung des TV Darmsheim aufmerksam.
Für die zahlreich erschienene Politik hob Bundestagsabgeordneter Richard Pitterle (Die Linke) die "Integrationsaufgabe der Sportvereine" besonders hervor. SPD-Landtagsabgeordneter Stephan Braun bezeichnete den Sport als "wichtigen Faktor gesellschaftlichen Zusammenlebens" und mahnte dessen "verlässliche finanzielle Unterstützung" durch die Landesregierung an. "Der Sportkreis ist einer der wichtigsten Vereine im Landkreis", bekräftigte Landesparlamentskollegin Heiderose Berroth (FDP), "der Sport ist ein Pfund, mit dem sich das Land positiv darstellen kann", ergänzte Bernd Murschel (Die Grünen). Das Referat "Suchtprävention im Sportverein" von Jörg Litzenburger, Präventionsbeauftragter des Landkreises, beendete den von der Mundart-Theatergruppe Darmsheim eingeleiteten ersten Teil der dreistündigen Veranstaltung.
Danach folgten die Ehrungen verdienter Ehrenamtlicher. Sportkreis- beziehungsweise WLSB-Bronze erhielten Holger Schmidt, Robert Manz und Jutta Schulze, Silber gab's für Annemarie Heimpel-Oebels, Gerlinde Hoss, Renate Kaufmann, Martin Wagner, Marianne Borchardt-Griebel und Dr. Elke Bühler, die gleichen Auszeichnungen in Gold bekamen Margret Apitz, Ulrich Böhmer, Hans Drexler, Norbert Hohl, Ingrid Lebe, Renate Nüter, Wilfried Minak, Peter Wolbold, Erwin Schlögl, Rolf Kindler und Erika König. Bei allen Entlastungen und Neuwahlen, die bis auf den Wechsel ganz oben keine weitere Veränderung brachten, war Einstimmigkeit unter den rund 80 Vereinsvertretern Trumpf. "Ich freue mich auf die Herausforderungen der Zukunft, die ich mit einem hoch motivierten Sportkreis-Team gerne angehe", beendete der neue Präsident Ekkehard Fauth sein Schlusswort (siehe Extra-Interview auf dieser Seite).
l mit Kreistipp Sportvideos Resultate & Tabellen Aktuell Fußball Formel 1 Die KRZ läuft
"Möchte eigene Akzente setzen"
Interview mit Ekkehard Fauth
KREIS BÖBLINGEN (hos). Beim Sportkreistag am vergangenen Freitag wählten die Mitglieder Ekkehard Fauth als Nachfolger von Hans Drexler zum neuen Präsidenten. Im KRZ-Interview berichtet der 52-jährige Aidlinger Rathauschef vom "hoch motivierten Team, das ich im Sportkreis vorgefunden habe", mit dem er die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam angehen und den Vereinen auch weiterhin ein verlässlicher Partner sein möchte.
Warum wollten Sie Sportkreispräsident werden?
Vor drei Jahren bin ich als Finanzreferent zum Sportkreis gekommen. Während dieser Zeit hatte ich ausreichend Gelegenheit, mich mit der Arbeit und den Aufgaben des Sportkreises vertraut zu machen. Die Arbeit, die der Sportkreis leistet, halte ich für unsere sporttreibenden Vereine im Landkreis für nahezu unverzichtbar. Mit dem hoch motivierten Team, das ich im Sportkreis vorgefunden habe, macht die Zusammenarbeit zudem großen Spaß. Deshalb ist es mir relativ leicht gefallen, für das Amt zuzusagen.
Worauf legen Sie vor allem Wert?
Mein zunächst wichtigstes Anliegen ist zweifellos, das bestehende gute Klima im Sportkreis und mit den Vereinen im Landkreis zu pflegen. Unsere Sportvereine sollen sich auch weiterhin auf den Sportkreis als verlässlichen Partner einstellen können. Neben der Kontinuität in der Sportkreisarbeit möchte ich aber auch gerne neue Akzente setzen. Ansatzpunkte hierfür sehe ich vor allem im Bereich der Jugend und der Förderung des Ehrenamtes. Beispielhaft sei hier die Aktion "Vorbild sein" genannt, die wir in diesem Jahr zum ersten Mal im Landkreis durchführen und bei der ganz gezielt ehrenamtlich tätige Menschen, die sich vorbildlich in der Jugendarbeit einsetzen, gewürdigt werden.
Wo sehen Sie den Sportkreis in vier Jahren?
Egal welchen Zeitraum man betrachtet, einen Aspekt wird man in der Zukunft immer im Blick haben müssen: den demographischen Wandel. Schon heute erleben wir diese gesellschaftlichen Veränderungen in Kindergärten und Schulen, wo sich die Kinderzahlen merklich verringern. Gleichzeitig wächst die Generation der geburtenstarken Jahrgänge langsam aber sicher ins Seniorenalter hinein. Diese Veränderungen spüren logischerweise auch unsere Vereine, und hierauf müssen wir uns auch mit dem Aus- und Fortbildungsangebot des Sportkreises einstellen. Natürlich hoffe ich, dass wir auch in vier Jahren von uns sagen können, dass wir die gesellschaftlichen Veränderungen als Herausforderung gesehen und als Chance genutzt haben.
Welchen Sport haben Sie selbst schon ausgeübt?
In meiner Jugendzeit war ich als Leistungssportler tätig. Als Schwimmer sowie als Kunst- und Turmspringer habe ich mir seinerzeit, für den Schwimmverein Bietigheim startend, die Meriten verdient.
Und wie halten Sie sich heute fit?
Heute bin ich nur noch als Hobbysportler tätig. Vor allem Laufen und Skifahren gehören dabei zu meinen bevorzugten Aktivitäten, und einmal jährlich unterziehe ich mich mit der Sportabzeichenprüfung meinem ganz persönlichen Fitnesstest.
Donnerstag, 04.03.2010
Gäubote - JHV RVO Oberjesingen - Berichtigung
Radsport - In unserer gestrigen Berichterstattung über die Jahreshauptversammlung des Radfahrervereins "Vorwärts" Oberjesingen gab es eine falsche Datumsangabe. Das Jubiläumsfest zum 100-jährigen Vereinsbestehen wird vom Freitag, 23. Juli, bis Montag, 26. Juli, gefeiert.-gb-
Gäubote 4.3.2010
Gäubote: Kunstrad - RV Nufringen verteidigt Kieselbronner Wanderpokal
Kunstradsport - Nachdem der RV Nufringen in den beiden letzten Jahren den Kieselbronner Wanderpokal gewann, war die Mannschaft fest entschlossen: "Den Pott geben wir nicht mehr her." So kämpften Robin Hartmann, Jorit Mohr, Madalena Beck, Jessica Singer, Vanessa Günther, Sandra Roller und Lena Günther trotz wichtigem Wettkampf am Vortag und gesundheitlichen Problemen, um den Mannschaftserfolg. Mit 26 Mannschafts-Punkten gewannen sie klar den Wanderpokal vor Laudenbach und Weinheim (jeweils 20 Punkte).-gb-
Gäbuote 4.3.2010
Mittwoch, 03.03.2010
Gäubote: Radball - RV Gärtringen XI auf Torejagd
| RV Gärtringen XI auf Torejagd Gäubote 3.3.2010 |
| Radball - Beim vorletzten Rückrundspieltag der Landesliga in der Schwarzwaldhalle erhielten zwei Teams des RV Gärtringen unverhoffte Schützenhilfe von Tabellenführer Alpirsbach |
Die Schwarzwälder erwischten einen rabenschwarzen Tag und holten aus vier Begegnungen nur einen einzigen Punkt. Hinter Langenschiltach III (44 Punkte) ist Alpirsbach jetzt Zweiter mit 38 Punkten. Aufsteiger RV Gärtringen X gewann in der Besetzung Kristijan Oltovanji/Gerhard Marquardt gegen die Vereinskollegen Gärtringen IX mit 4:3, gegen den Langenschiltach V mit 7:2 und gegen Alpirsbach mit 6:3. Lediglich dem neuen Tabellenführer Langenschiltach III unterlag man knapp mit 3:4. Somit haben Oltovanji/Marquardt gute Aussichten die Aufstiegsrunde zu erreichen. Gärtringen VIII (Moritz Holder/Michael Pietsch) unterlag zuächst Langenschiltach II mit 3:6, zudem noch Langenschiltach V mit 3:5. Gegen Alpirsbach gelang abschließend ein hoher 7:0-Sieg. Gärtringen IX (Andre Schmidt/Manuel Schirling) schaffte noch zwei Siege gegen Alpirsbach (3.2) und Langenschiltach V (5:1). Damit rutschten die RVG-Youngsters auf Rang sieben ab.
Beim Bezirksklasse-Heimspieltag in der Schwarzwaldhalle ging RV Gärtringen XI (Patrick Pannenberg/Tobias Schwarzer) so richtig auf Torejagd. Drei Siege gegen den Vierten Stuttgart-Wangen II, gegen den Fünften Bonlanden und gegen den Zwölften Denkendorf VIII brachten eine 26:4-Torebilanz und die alleinige Tabellenführung mit vier Punkten Vorsprung.-rum-
Ihre Meinung an: redaktion@gaeubote.de
Gäubote: Radball - Vogt/Wohlbold holen die Silbermedaille
| Vogt/Wohlbold holen die Silbermedaille Gäubote 3.3.2010 | ||
Radball - Henry Vogt und Marvin Wohlbold vom RV Gärtringen haben in Lauffen den zweiten Platz bei der baden-württembergischen Meisterschaft der Schüler B geholt. In den ersten sechs Begegnungen hatten die Gärtringer keine Probleme, zu sicheren und verdienten Siegen zu kommen. Erst in der allerletzten Begegnung fanden die Gärtringer ihren Meister. Gegen Niederstotzingen verlor das Duo denkbar knapp mit 0:1, freute sich aber dennoch über die Silbermedaille. Alle acht Meisterschaftsteilnehmer haben das Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft erreicht. Dort sind auch Noah Vogt/Dennis Berner am Start. Das Bild zeigt Henry Vogt und Marvin Wohlbold mit ihrem Trainer Frank Wohlbold. rum/GB-Foto: gb Ihre Meinung an: redaktion@gaeubote.de |
Gäubote: I. Junior-Masters - Jorit Mohr setzt ein Ausrufezeichen
Jorit Mohr setzt ein Ausrufezeichen Gäubote 3.3.2010 |
Der Nufringer Kunstradfahrer Jorit Mohr ist auf Erfolgskurs GB-Foto:gb |
Der Nufringer Jorit Mohr hat beim ersten von drei Junior Masters in Mergelstetten im Finale den dritten Platz belegt. Die Vorrunde hatte er als Erster abgeschlossen. |
Für die jungen Talente stand in Mergelstetten viel auf dem Spiel. Beim Junior Masters geht es um wichtige Punkte für die Qualifikation zur Europameisterschaft und die Sichtung für die Junioren-Nationalmannschaft. Bei den Einer-Junioren gelang dem Nufringer Jorit Mohr der Coup. Mit der dritthöchsten Schwierigkeit ging der Nationalmannschaftsfahrer an den Start und legte den Favoriten im Kampf um die EM-Teilnahme 149,49 Punkte vor. Moritz Herbst vom RSV Wendlingen (148,92) und Philipp Kränzle vom RSV Erlenbach (146,53) blieben knapp hinter ihm. Bei seiner ersten Final-Teilnahme war Mohr die Anspannung dann deutlich anzumerken. Dennoch steigerte er sich auf 151,53 Punkte. Den Sieg allerdings holte sich Kränzle, der im Finale 168,81 Punkte ausfuhr. Zweiter wurde Herbst mit 157,29 Zählern. Mohr ist auf dem besten Wege, sein Saisonziel zu erreichen. Er will Ersatzfahrer für die EM werden und den Favoriten das Leben so schwer wie möglich machen. Bei den Zweier-Juniorinnen waren zum ersten Mal Lara Brennenstuhl/Teresa Stoll (Weil im Schönbuch) am Start. Die Nervosität führte zu einem Leichtsinnsfehler beim Frontlenkerstand und am Ende mit 82,62 Punkten zu Platz zehn. In der offenen Zweier-Klasse belegten die Magstädter Bastian Kaschuba/Stephanie Hua mit 88,97 Punkten Platz sechs. Ihre Vereinskollegen und Nationalfahrer Erik Farley/Jan Horstmann verpassten mit 106,28 Punkten knapp das Abendfinale der besten drei. Im Zwischenlauf um die zweite EM-Qualifikation wurden sie mit 119,44 Punkten allerdings Erste. Im größten Starterfeld der Einer-Juniorinnen gingen Selina Marquardt (Oberjesingen), Kathrin Hartenbauer (Magstadt) sowie Madalena Beck und Jessica Singer (beide Nufringen) an den Start. Im Kampf um einen der vier Plätze in der Nationalmannschaft haderte Selina Marquardt mit dem Hallenboden. Dennoch konnte sie mit Platz sieben und 138,89 Punkten ihre Chancen wahren. Madalena Beck blieb mit Platz 13 (130,54) unter ihren Möglichkeiten. In ihrem ersten Juniorenjahr überzeugte Kathrin Hartenbauer mit Platz 15 (123,38). Erkältungsgeplagt war Jessica Singer froh, ihre Kür mit 120,37 Punkten und Platz 17 abschließen zu können. Am Sonntag finden die baden-württembergischen Meisterschaften in Pattonville statt. Dort geht es um die erste Qualifikation zur deutschen Meisterschaft. -gb- Ihre Meinung an: redaktion@gaeubote.de |
Gäubote: RV Oberjesingen - JHV mit Ausblick auf Jubiläum = Ein Radkorso soll den optischen Höhepunkt bilden
Ein Radkorso soll den optischen Höhepunkt bilden |
Etliche historische Aufnahmen wie diese Radkorso-Mannschaft des RV Oberjesingen in den 20er Jahren finden sich in der Festschrift "100 Jahre Radfahrerverein Oberjesingen" in Hülle und Fülle GB-Foto: gb |
Mit besonderer Spannung schauen die insgesamt 97 Mitglieder des RV Oberjesingen dem Monat Juli entgegen. Denn vom 26. bis 28. Juli feiert der Verein sein 100-jähriges Bestehen. Bei der Jahreshauptversammlung konnte RVO-Chef Hans Marquardt bereits die rund 64-seitige Festschrift in einer Andreas Gauss - Gäubote 3.3.2010 Der Vereinsraum in der Zaberstraße war mit 45 erschienen Mitgliedern fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Keine Frage, der RV "Vorwärts" Oberjesingen ist für die anstehende Jubiläumsfeier schon gut gerüstet. Die Terminplanung, so Hans Marquardt, begann schon vor drei Jahren: "Wir haben uns nach der Fußball-WM in Südafrika richten müssen und natürlich auch darauf geachtet, nicht mit dem Herrenberger Stadtfest zu kollidieren." Am Ende war klar, dass es auf das letzte Juli-Wochenende direkt vor Beginn der Sommerferien (29. Juli) hinauslaufen würde. Die Dimensionen der dreitägigen Feier sind enorm: Auf dem Festgelände Spitzacker wird ein 30 mal 60 Meter großes Festzelt aufgeschlagen. Neben einer großzügigen Tribüne (Marquardt: "Darauf sind Vorführungen im Kunstradfahren, Radball, Radpolo und Trial geplant.") soll auch noch Platz für rund 1 500 Festbesucher sein. Als Höhepunkt ist ein Radkorso geplant, bei dem Hans Marquardt mindestens auf 20 Gruppen kommen will. Festlich geschmückte Räder und Umzugsteilnehmer stellen sich dabei sogenannten Kampfrichtern, welche die optische Wirkung und das einheitliche Auftreten bewerten. Marquardt: "Das muss man sich wie einen Trachtenumzug vorstellen, nur auf dem Rad." Aber so ein Radkorso ist auch etwas für Experten. So kennt Marquardt eine historische Gruppe aus Wendlingen (bei Esslingen), die für Generationen von Rädern seit der Biedermeierzeit die passende Kleidung samt Rennanzügen präsentiert. Um eine eigene Oberjesinger Mannschaft auf die Beine zu stellen, haben 18 Personen im vergangenen Jahr beim Korso in Poppenweiler (Kreis Ludwigsburg) teilgenommen, ihr Festzugs-Motto war dabei "Wer radelt, bleibt fit - wer nicht radelt, bleibt dick". Fit ist auf alle Fälle die Kunstradjugend im RVO, hier haben Daniel Moll, Selina Marquardt, Hanna Wüst, Anna Schreiner und Amelie Mayer den Sprung in die Leistungskader des Württembergischen Radsport-Verbandes (WRSV) geschafft. Kunstradfachwart Hermann Marquardt: "2009 haben wir wieder ein Kooperationsmodell mit der Schule begonnen, bei dem regelmäßig montags zwischen sieben und zehn Kinder teilnehmen." In ihrer jeweiligen Altersklasse wurden die Talente Daniel Moll und Selina Marquardt Kreis- und Bezirksmeister, Höhepunkt war ein fünfter Platz bei der Junioren-DM für Selina Marquardt in Denkendorf. Im Breitensportbereich hob Hans Marquardt die mit über 250 Fahrern gut besuchte Radtouristik-Veranstaltung hervor. Auch beim Bundestreffen der Radwanderfahrer in Bad Arolsen war eine kleine RVO-Delegation vertreten. "Super gemacht" war laut Marquardt die letztjährige "Gäubote"-Radtour. Diese führte die Oberjesinger Radler auf das Schloss Weitenburg, bei der mit Max-Richard Freiherr Rassler von Gamerschwang ein waschechter Schlossherr eine "hochkarätige Führung" (Marquardt) angeboten hatte. Die letztjährige Städtereise führte den Club vier Tage nach Garmisch-Partenkirchen, heuer stellte der sportliche Leiter Joachim Moll den Mitgliedern eine Fronleichnamstour nach Schwäbisch Hall vor. Einen großen Aufschwung für den Verein verspricht sich Hans Marquardt vom Jubiläumsfest. In einer 64-seitigen Festschrift, die spätestens Ende Mai erscheinen wird, stellt der RVO nicht nur seine Chronik, sondern auch sein Breitensportangebot vor, bei dem seit längerem auch Nicht-Vereinsmitglieder, so Marquardt, stets willkommen sind. Die Macher der Festschrift, Walter Wolf und Peter-Hartwig Graepel, haben die Festschrift reichhaltig bebildert und vor allem viele historisch wertvolle Aufnahmen ausgegraben. Die Chronik soll auch während der Festtage erhältlich sein. Die Ehrungen im Jubiläumsjahr werden in einer anberaumten Veranstaltung vorgenommen, ein sogenannter Ehrungsabend ist auf Samstag, 30. Oktober, terminiert. Auf weitere zwei Jahre wiedergewählt wurde die komplette Vereinsführung um Hans Marquardt, zwei der vier vakanten Beisitzerposten konnten mit Rose Pany und Irmgard Marquardt neu besetzt werden. Ihre Meinung an: redaktion@gaeubote.de |
Kreiszeitung: René Weissinger in Malaysia auf Rang sechs
René Weissinger in Malaysia auf Rang sechs
GRAFENAU (red). Der Döffinger René Weissinger (Team Vorarlberg-Corratec) ist auf der zweiten Etappe der Tour de Langkawi (UCI Kategori 2. HC) in Malaysia auf den sechsten Rang gesprintet. In Chukai belegte der 31-Jährige den dritten Platz im Sprint des Feldes. Es gewann der Südafrikaner Jay Thomson (Nationalteam).
Kreiszeitung 3.3.2010
Kreiszeitung: Kunstrad: Beim ersten Junior Masters in Mergelstetten überzeugen Teilnehmer aus dem Kreis
Meisterliche Kür von Jorit Mohr
Kunstrad: Beim ersten Junior Masters in Mergelstetten überzeugen Teilnehmer aus dem Kreis
Kreiszeitung 3.3.2010
In Mergelstetten hat das erste von drei Junior Masters im Kunstradfahren stattgefunden. Bei diesem Wettkampf, der als EM-Qualifikation und Sichtung für die Junioren-Nationalmannschaft 2011 diente, nahmen die besten Sportler und Sportlerinnen aus dem Kreis Böblingen teil
KREIS BÖBLINGEN (red). Im Zweier der Juniorinnen hatten Lara Brennenstuhl/Teresa Stoll (Weil im Schönbuch), der Schülerklasse entwachsen, ihren ersten Start bei den Masters. Der Nervosität zuzuschreiben war der Leichtsinnsfehler beim Frontlenkerstand. Über Platz zehn im Feld der bis 18-jährigen Konkurrenz waren sie etwas enttäuscht, haben das Debüt nun aber hinter sich und können routinierter ans Werk gehen.
In der offenen Zweier-Klasse zeigten die Magstadter Bastian Kaschuba/Stephanie Hua eine gute Kür und verbesserten sich mit ihrer eingereichten Schwierigkeit auf Platz sechs. Ihre Vereinskollegen und Nationalfahrer Erik Farley/Jan Horstmann verpassten knapp das Abendfinale der besten drei. In der zweiten EM-Qualifikation zeigten sie dafür eine konzentrierte Kür und schraubten ihre Bestleistung auf 119,44 Punkte in die Höhe.
Im größten Starterfeld der Juniorinnen haderte Selina Marquardt vom RV Oberjesingen beim Kampf um einen Platz in der Nationalmannschaft, für die sich nur vier von 30 Fahrerinnen qualifizieren, mit dem Hallenboden. Dennoch wahrte sie ihre Chance als Siebte. Madalena Beck (RV Jufringen) blieb diesmal mit Platz 13 unter ihren Möglichkeiten. In ihrem ersten Juniorinnenjahr überzeugte Kathrin Hartenbauer (RV Magstadt) mit Platz 15 gegen die bis zu drei Jahre älteren Konkurrentinnen. Erkältungsgeplagt war Jessica Singer (RV Nufringen) froh, ihre Kür auf Platz 17 abzuschließen.
Bei den Junioren gelang Jorit Mohr (Nufringen) der Coup: Mit der dritthöchsten Schwierigkeit ging der Nationalfahrer an den Start und ließ mit 149,9 Punkten die eigentlichen Favoriten Philipp Kränzle (RSV Erlenbach) und Moritz Herbst (RSV Wendlingen) auf die EM-Teilnahme hinter sich. Bei seiner ersten Final-Teilnahme ging der Nufringer etwas angespannter in den Wettkampf. Dennoch steigerte er seine Kür auf 151,53 Punkte, belegte Rang drei hinter Kränzle und Herbst und bestand sein Debüt mit Bravour.
RV Nufringen verteidigt Kieselbronner Wanderpokal
Nachdem der RV Nufringen in den beiden vergangenen Jahren den Kieselbronner Wanderpokal gewonnen hatte, wollte die Mannschaft den Pott unbedingt verteidigen. Robin Hartmann, Jorit Mohr, Madalena Beck, Jessica Singer, Vanessa Günther, Sandra Roller und Lena Günther siegten klar mit 26 Punkten klar vor Laudenbach und Weinheim (jeweils 20 Punkte).
Am Sonntag finden die baden-württembergische Meisterschaft in Pattonville statt. Dabei geht es auch um die erste Qualifikation zur deutschen Meisterschaft.